Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt Bestplatzierter beim
4. eGovernment-Wettbewerb

 


Der eGovernment-Wettbewerb wird von der internationalen Beratungsgesellschaft BearingPoint und dem weltweit führenden Anbieter von Network-Lösungen Cisco Systems in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Innern ausgerichtet. Der Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Bundesminister Otto Schily steht, hat das Ziel, die Entwicklung des eGovernment sowie die Anwendung von Internettechnologien im Rahmen der Modernisierung von Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen zu stärken und voranzutreiben. Der Wettbewerb soll dazu beitragen, die besten Ideen und Projekte im Zusammenhang mit eGovernment zu finden und helfen, diese untereinander und nach außen hin zu kommunizieren, um so die Verwaltung in ihrem Streben nach Erneuerung voranzubringen.

Der eGovernment-Wettbewerb fand zur Jahreswende 2003/2004 zum vierten Mal statt. Von Mitte November bis Ende Dezember 2003 waren Bund, Länder und Kommunen aufgefordert, innovative Konzepte zum eGovernment in Deutschland einzusenden. Mit der Preisverleihung auf der CeBIT 2004 fand der Wettbewerb für alle Teilnehmer seinen Abschluss.

Für seine Aktivitäten im eGovernment hat das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt auf der Computerfachmesse CeBIT in Hannover eine hohe Auszeichnung erhalten. Mit dem Gesamtkonzept für ein integriertes eGovernment im Vermessungs- und Katasterwesen zählte das Landesamt zu den Bestplatzierten des 4. eGovernment-Wettbewerbs. Das Landesamt hatte sich an dem bundesweiten Wettbewerb in der Kategorie Verwaltungsmodernisierung und Bürokratieabbau beteiligt. Die unter dem Titel „Das Geodatenportal Sachsen-Anhalt als Entree zur modernen Geoinformationsverwaltung“ eingereichte Projektkonzeption beschreibt die Modernisierung des Vermessungs- und Katasterwesens mit einem neuen eGovernment-Organisations- und Strukturmodell sowie die damit verbundene Einrichtung des Geodatenportals. Teilnahmeberechtigt waren alle Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen inklusive nachgeordneter Behörden.

Eingereicht werden konnten Konzepte zum eGovernment, die sich in der Planung befinden, als auch Projekte, die gerade umgesetzt werden oder bereits abgeschlossen sind. In diesem Jahr hatten 71 Bewerber ihre Beiträge eingereicht. Die Inhalte der Beiträge reichten über internetgestützte Wissensdatenbanken, elektronische Bürgerkontaktsysteme oder elektronisches Einkaufsmanagement bis hin zu signaturkartenbasierten Transaktionen und umfassenden eGovernment-Strategien, zu denen auch der Beitrag des Landesamtes zählt. Für den früheren Forschungsminister des Bundes und heutigen Senior Vice President von BearingPoint, Volker Hauff, ist gerade deswegen der bundesweit ausgerichtete eGovernment-Wettbewerb auch die Plattform der Besten auf dem Bereich des eGovernment.

Urkunde - Bild vergrößernDie Preisträger des 4. eGovernment-Wettbewerbs wurden am 19. März 2004 auf der CeBIT in Hannover von dem Staatssekretär des Bundesinnenministeriums, Göttrik Wewer, und den Ausrichtern des Wettbewerbs bekannt gegeben. Zur Freude des Innenministers von Sachsen-Anhalt, Klaus Jeziorsky, gehörte auch das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt zu den Bestplatzierten des Wettbewerbs. Er bewertete die Einstufung in den Kreis der Bestplatzierten als Bestätigung für den Weg des Landesamtes und die Auszeichnung TOP 3 als Erfolg dieser Behörde.

Das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt zeigt mit dem integrativen GeoGovernment-Konzept, dass durch umfassende Verwaltungsmodernisierung sowie einem medienbruchfrei und integriert geführten Geobasisinformationssystem Kostenentlastungen und Effizienzsteigerungen für die Verwaltung möglich sind und dass Kundenorientierung und Bürgerfreundlichkeit damit nicht im Widerspruch stehen.

Die Wettbewerbsbeiträge hat eine unabhängige Expertenkommission mit Vertretern der Universität Potsdam, dem Deutschen Institut für Urbanistik, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften begutachtet und bewertet. Dass gerade eine so hochkarätig besetzte Jury die Konzeption mit der neuen Organisation und dem Geodatenportal ausgezeichnet hat, freut alle Bediensteten des Landesamtes ganz besonders.