Historische Ausgaben 1:200 000

Topographische Übersichtskarte des Deutschen Reiches (TÜKDR200)

Von diesem Kartenwerk liegen von einzelnen Blättern verschiedene Ausgaben (A und C) vor. Sie unterscheiden sich bei den Erstausgaben im Gradnetz, zunächst der Bezugspunkt Ferro (Kanareninsel Ferro (El Hierro) 17° 40' westlich von Greenwich) , später eingearbeitet das Gradnetz nach Greenwich, und in der Farbgebung, 2- bzw. 3-Farbendruck. Der Karteninhalt ändert sich bei späteren Ausgaben hauptsächlich in der Wiedergabe des erweiterten Verkehrsnetzes - Bau von Autobahnen, Eisenbahnen, Klein- und Wirtschaftsbahnen (Quelle: Institut für Geographie und Geologie, Greifswald).
Das Kartenwerk liegt flächendeckend für Sachsen-Anhalt vor.

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Ausschnitt aus der Topographischen Übersichtskarte des Deutschen Reiches 1: 200 000, Nr. 113, Sondershausen, 1911 - zum Vergrößern klicken

Topographische Spezialkarte von Mitteleuropa (TSK200)

Das Kartenwerk basiert auf der Reymannschen Spezialkarte, die bis auf das Jahr 1806 zurückgeht, als der Ingenieurgeograph und Plankammerinspektor D.G. Reymann mit der Herausgabe der ersten 6 Blätter begann. Im Jahre 1908 wurde die Neubearbeitung der Karte eingestellt.
Die Karte ist in einfacher normaler Kegelprojektion entworfen. Die Projektion ist weder winkel- noch flächentreu, sie ist längentreu im Mittelparallel und in den Meridianen. Die Karte ist keine Gradabteilungskarte.
Die Karte wurde einfarbig schwarz ausgeführt, die Höhendarstellung erfolgte durch Schraffen in senkrechter Beleuchtung. Das für die damalige Kriegsführung bedeutsame Verkehrsnetz ist vollständig dargestellt. Alle Kartenblätter sind in Kupfer gestochen. Die Grenzdarstellungen wurden oft durch Handkolorit hinterlegt. (Quelle: Lost Art, Koordinierungsstelle Magdeburg).

Das Kartenwerk liegt nicht flächendeckend für Sachsen-Anhalt vor.

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Ausschnitt der Topographischen Spezialkarte von Mitteleuropa 1:200 000, Nr. 276 Braunschweig, 1890 - zum Vergrößern klicken